Ruhe in Frieden Don Luis Aragonés Suárez

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Ruhe in Frieden Don Luis Aragonés Suárez

Trauer um LuisEine traurige Nachricht erreichte heute die rot-weiße Atlético Familie, ja die gesamte Familie des Fußballs.

Don Luis Aragonés Suárez ist in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages im Clínica Cemtro de Madrid verstorben.

Aragonés gilt als einer der größten Spieler und Trainer in der Geschichte Atléticos und in der Geschichte Spaniens. Als kleine Hommage möchte wir daher an dieser Stelle einen kurzen Rückblick auf sein bewegtes Leben werfen.

Descanse en paz – Ruhe in Frieden
 

Luis Aragonés Suárez – Eine rot-weiße Legende

Luis Aragonés Suárez

Luis Aragonés Suárez

Luis Aragonés Suárez

Spielerdaten

Geboren: 28.07.1938 in Madrid
Nationalität: Spanier

Position: Stürmer
Karriere bei Atlético: 1964 – 1975
Spiele für Atlético: 370
Tore für Atlético: 172


Spielerinfos

Mit Luis Aragonés war ein waschechter Madrilene jahrelang für Atlético am Ball und zählt somit noch immer zu den beliebtesten Persönlichkeiten rund um den Verein. „Der Weiße von Hortaleza“ (benannt nach seinem Geburtsort spielte jedoch zu Beginn seiner Karriere bei Real Madrid, wo ihm der große Sprung nach zahlreichen Leihgeschäften nicht gelingen sollte. Für Real Oviedo debütierte er im spanischen Oberhaus, jedoch ging sein Stern erst mit dem Wechsel zu Betis Sevilla richtig auf. Nach drei Spielzeiten verschlug es ihn zurück in die Heimat, wo er sich bei den Rojiblancos zum Strategen im Mittelfeld enwickelte. Sein Debüt gab er am 13. September 1964 beim 2:1 Erfolg gegen seinen ehemaligen verein aus Andalusien.
Bis heute zählt Aragonés als einer der besten Spieler, die jemals im Verein gegen das Runde traten. Denn neben seiner Fähigkeit als Leader war er auch torgefährlich und wurde 1970 gemeinsam mit seinem Teamkollegen José Gárate Pichichi. Mit dem neuen Star kamen auch die Titel und so gewann er bereits in der ersten Saison den Pokal und im darauffolgenden Jahr den Meistertitel.

Zu seinen außerordentlichen Fähigkeiten zählte auch das Treten von Freistößen was 1974 fast zum größten Vereinserfolg geführt hätte. Doch sein Treffer reichte gegen Bayern München im Finale des Europapokal der Landesmeister nicht aus. Das Entscheidungsspiel ging zwei Tage darauf mit 0:4 verloren. Der mittlerweile alternde Fußballer beendete seine Karriere nach über elf Jahren im rot-weißen Trikot im Alter von 36 Jahren.
Für die Selección bestritt Aragonés insgesamt elf Partien, bei denen ihm drei Treffer gelangen. Im Anschluss an seine illustre Spielerkarriere, der er mitten in der Saison 1974/75 ein Ende setzte, folgte jene noch erfolgreichere als Coach. Noch in dieser Spielzeit übernahm er das Amt der Colchoneros und gewann den Weltpokal, sowie

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einige Jahre darauf den Pokal und seine einzige Meisterschaft.

Zu seinem Klub sollte er noch dreimal als Coach zurückkehren, wobei er in seiner letzten Amtszeit den Wiederaufstieg 2002 schaffte. Seinen größten Erfolg, die nationalen Titel außer Acht, feierte er als Übungsleiter 2008 in Wien, wo er mit der Selección die Europameisterschaft gewann.


Erfolge mit Atlético

1965 Pokalsieger
1966 Meister
1970 Meister
1972 Pokalsieger
1973 Meister

1970 Torschützenkönig der Primera División


Karriere

1958 – 1959 Recreativo Huelva
1959 – 1960 Hércules Alicante
1960 – 1961 FC Úbeda
1961 – 1961 Real Oviedo
1961 – 1964 Betis Sevilla
1964 – 1975 Atlético Madrid

Quelle: http://atleticomadrid.de/atletico/hintergruende/spielerlegenden/luis-aragones-suarez/

Von | 2014-06-02T16:54:38+00:00 01. Februar 2014|Atlético|0 Kommentare

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