Campeón de Campeones – Die Nummer 1 in Europa

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Campeón de Campeones – Die Nummer 1 in Europa

Ein Reisebericht von Peter Kamps

Der Supercup in Tallin rief und man überlegte, ob man denn nach Estland reisen sollte oder nicht. Gegner war ja kein geringerer als die Madridistas.
Ungute Erinnerungen wurden da wach, aber letzten Endes überwog die „Einsicht“ es denen jetzt mal so richtig zu zeigen, wer die Nummer 1 der Stadt ist.

Los ging es also am Dienstag früh 6 Uhr mit dem Flieger über Amsterdam nach Tallinn. Bei zwei Stunden Aufenthalt in Holland gab es zwar keine Tulpen aus Amsterdam, dafür erstmal lecker Heineken. Der Flugsteig dann nach Tallinn war gut zur Hälfte mit Rojiblancos gefüllt. In Tallin angekommen ging es erstmal fix ins Hotel, dann sofort ins Mannschaftshotel zum Ticket abholen. Nachdem man das edle Stück endlich in der Hand gehalten hatte, wurde in der Altstadt erstmal das erste gekühlte Hopfenkaltgetränk geordert. Die Stadt ist einfach wunderschön, zu schön zum einfach herumsitzen, also Rundgang angesagt. Nach dem ersten Rundgang wurde noch für eine gute Stunde das Hotelbett getestet, man wollte ja den Abend noch länger aushalten. Nachdem dann auch am späteren Abend die 2 Kölner aufgeschlagen waren, wurde die Stadt endgültig geentert. Irish Pub, Scottish Pub, Essen am Marktplatz, es wurde nichts ausgelassen und so fielen wir gegen 3 Uhr müde ins Bett.

Am Mittwochmorgen dann – nach ausgiebigem Frühstück – ging es wieder eine Runde in die Altstadt und diese war schon echt gut gefüllt mit Atletis und auch ein paar von den „Anderen“ tummelten sich da. Natürlich, überall Fernsehteams aus Spanien, welche sich um die Fans rissen. Ab Mittag dann wurde es langsam am Treffpunkt der Rojiblancos lauter, es wurde die übliche Fahnenparade eingeläutet. Man traf sich mit Fans aus Luxemburg (Grüße an Paco), den Belgiern und dem russischen Fanklub (liebe Grüße hier an Maria und Slava) . Nachdem wir dann vollzählig waren, es wurden diverse Hopfenkaltschalen vertilgt, ging es Richtung Stadion. Fußläufig knapp 20 Minuten mit Bier in der Hand sehr erträglich, die Polizei auch sehr locker drauf. Am Stadion dann das übliche Prozedere aber nichts Schlimmes und rein in die Fankurve.

Hier wurde von Beginn an Vollgas gegeben und den Madridista kein Ton überlassen. Die gesamte Fankurve ging voll ab und nach dem Diego Costa das Ding in der 1. Minute ins Tor hämmerte, gab es kein Halten mehr. Auch die beiden Gegentore änderten an der Grundstimmung nichts, vor allem nach dem 2:2 war vielen klar: heut geht was.

Die Verlängerung brachte dann die Gewissheit, man kann mit Willen und Einsatz die Blancos schlagen und so kam es auch. Saúl Ñíguez und Koke veredelten den Abend mit ihren Toren zum 4:2. Unter tosendem Jubel wurde der Abpfiff herbeigesungen und gebrüllt. Die Madridistas waren 5 Minuten nach Ende des denkwürdigen Spiels schon verschwunden, na ja Erfolgsfans halt.

Die gesamte Fankurve feierte noch eine gute Stunde mit der Mannschaft diesen grandiosen Sieg. Man tanzte, feierte, trank und lag sich mit fremden Leuten einfach nur glückselig in den Armen.

So langsam ging es dann wieder zurück zur Stadt, man versuchte noch der Stadt etwas Müll zu sparen und so suchte fast jeder Rojiblanco irgendwie den Spielankündigungsplakaten habhaft zu werden. Man versuchte noch den ein oder anderen Pub zu entern, was auch noch gelang und so gingen wir dann gegen 3:30 Uhr Richtung Hotel. Total kaputt fast ohne Stimme, aber überglücklich fiel man ins Bett.

Dann aber klingelte der blöde Wecker einen wach und oh Gott verpennt. 8:20 Uhr geht der Flieger, 7:45 Uhr aus dem Hotel raus, rein ins Taxi. Der Taxifahrer fragte noch, wann der Flieger geht und mit einen Mal, ohne Rücksicht, rechts, links volle Pulle durch die Stadt, Danke Alexej, Flieger gerade so geschafft.

So ging es dann Richtung Heimat, überglücklich dabei gewesen zu sein unseren Peña in Tallin vertreten zu haben, den Pokal „geistig“ im Arm wurde die 2:20h bis Amsterdam geschlummert.

Aupa Atleti

 

Von |2018-08-19T21:13:32+00:0019. August 2018|PACG|