Die Féminas – Die Damenmannschaft von Atlético

Féminas
In den späten 1980er Jahren gab es bereits eine erfolgreiche Féminas-Mannschaft, also ein Damenteam, bei Atlético Madrid, die im Jahr 1990 sogar den spanischen Liga-Titel gewinnen konnte und im Jahr darauf Zweiter wurde. Ähnlich wie die Handballmannschaft, wurde die Sparte dann Anfang der 1990er Jahre aufgelöst wurde.

Es dauerte dann bis zur Saison 2001/’02, bis es endlich wieder einer Féminas-Mannschaft im Verein von Atlético Madrid geben sollte. An der Spitze der Atlético Féminas steht seither die Präsidentin Dolores Romero Martín, kurz Lola Romero.

Von Beginn an hat Atlético Madrid seine Damenabteilung in vielen Bereichen unterstützt und deutlich gemacht, dass auch sie für die Erfolge des Vereins stehen. Kurz gesagt ist die Damenabteilung seit jeher im gesamten Verein anerkannt.

Die Spiele und die Trainingseinheiten der ersten Mannschaft finden auf dem Sportgelände in Majadahonda statt.

Derzeit hat die Damensparte zwölf Teams in verschiedenen Altersklassen, davon sind acht Mannschaften im Jugendbereich aktiv. Damit sind die Atlético Féminas der größte Damenklub in Spanien, was zum größten Teil der Arbeit der Präsidentin Lola Romero zu verdanken ist.

In der Saison 2005/’06 schaffte man den Aufstieg in die höchste Damenspielklasse, nachdem man aus der sechsgeteilten zweiten Liga aufgestiegen ist. Hierzu waren noch einige Aufstiegsspiele nötig, welche die Damen erfolgreich meisterten und somit zum ersten Mal den Sprung in die Superliga schafften. Nachdem man sich in der ersten Saison im Oberhaus etabliert hatte, gelang in der Spielzeit 2007/’08 der erneute Einzug in die Pokalrunde, wo man sensationell bis in das Halbfinale vorstieß.
Die beste Ligaplatzierung gelang in der Spielzeit 2009/’10, als man die Saison auf dem vierten Platz abschließen konnte. Ein weiterer Erfolg gelang in der Spielzeit drauf, als man erneut bis ins Pokal-Halbfinale einzog.
Spätestens seit dem gehört die Féminas-Mannschaft zu einer der Aushängeschilder im spanischen Damen-Vereinsfußball.

Wie es sich für eine moderne Mannschaft gehört, sind auch die Féminas in den Social Media Netzwerken vertreten.
So findet man die weiblichen Colchoneras auf Facebook, Twitter und YouTube.